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Wiener Wohnimmobilien 2016: Angebot & Nachfrage. Zuzug und Abwanderung.

Das Immobilienportal FindMyHome.at präsentiert gemeinsam mit Österreichs führendem Spezialisten für Immobilieninvestments, der Wiener Privatbank, sowie den Wiener Privatbank Immobilienmaklern das neue Wiener Wohnimmobilien-Trendbarometer – mit einer Auswertung geosozialer Daten durch CheckMyPlace.com

Achtung NEUE ERHEBUNG: Hier geht es zu den aktuellsten Immobilien-Wohntrends in Wien.

FindMyHome.at hat untersucht, wo Angebot und Nachfrage in Wien aktuell am größten sind. Die wichtigsten Ergebnisse:
– Die meisten Immobilien sind derzeit im 22. Bezirk online, gefolgt vom 3., 19., 18. und 14. Bezirk.

Grafik-Illustration: Größtes Immobilien-Angebot in Wien

Bezirke mit größtem Online-Immobilienangebot

– Online angesehen wurden die meisten Objekte ebenfalls im 22. Bezirk, gefolgt vom 19., 3., 21. und 18. Bezirk.

Grafik-Illustration: Meiste Besichtigungen von Immobilien online in Wien

Bezirke mit meisten Online-Besichtigungen

– De facto angefragt wurden die meisten Immobilien jedoch im 3. Bezirk, gefolgt vom 20., 10., 5. und 16. Bezirk – das sind also letztendlich die beliebtesten Wohnbezirke aktuell.

Grafik-Illustration: Meiste Anfragen von Immobilien in Wien

Bezirke mit meisten Anfragen für Immobilien



 

Angebots-Nachfrage-Gap in Wien

 
Als Resultat aus der Anzahl der angebotenen Immobilien und der tatsächlich angefragten Objekte lässt sich der sogenannte Angebot-Nachfrage-Gap ermitteln.
Das Resultat von FindMyHome.at:

Grafik-Illustration: Angebot-Nachfrage-Gap in Wien nach Bezirk

Dunkelblau = hohe Nachfrage / Hellblau = niedrige Nachfrage jew. im Verhältnis zum Angebot

– Im Verhältnis zum bestehenden Angebot besteht die höchste Nachfrage im 5. Bezirk, gefolgt vom 16., 17., 12. und dem 7. Bezirk – das sind die Trendgegenden Wiens.

FindMyHome.at Geschäftsführer Bernd Gabel-Hlawa erklärt: „Hier trifft eine hohe Nachfrage auf ein derzeit relativ beschränktes Angebot. Dies hat einerseits mit der Aufwertung dieser Bezirke und der Entstehung von beliebter werdenden Wohngegenden in diesen Bezirken zu tun. Andererseits sehen wir hier Ausweichbewegungen von angrenzenden Bezirken, die inzwischen deutlich teurer geworden sind.“

– Eine verhältnismäßig niedrige Anfrage zum bestehenden Immobilien-Angebot weist der 1. Bezirk auf, gefolgt vom 22., 19., 23. und 21. Bezirk.

Das hat in den verschiedenen Bezirken unterschiedliche Gründe. Im 1. Bezirk kann man beispielsweise von einem hochpreisigen, exklusiven Angebot ausgehen. Im großflächigen 22. Bezirk hingegen gibt es ein großes Angebot an (neuen) Wohnimmobilien. Dadurch darf man sich – zumindest teilweise – günstige Preise aufgrund der Marktlage erhoffen.
 

Geosoziale Daten

 
Checkmyplace.com – ein Kooperationspartner von FindMyHome.at, der auf der Immobilienplattform umfassende Daten zu Infrastruktur und Lebensqualität zu allen Adressen in Österreich liefert – ergänzt diese Auswertung um interessante geosoziale Daten.

Hier die wichtigsten Ergebnisse.

Zuzug
Den stärksten Zuzug erleben die Bezirke 10, 2, 22 und 16.
Der schwächste Zuzug ist aktuell im 1., 4., 13. sowie 7. Bezirk festzustellen.

Grafik-Illustration: Bezirke in Wien mit stärkstem Zuzug

Daten von Checkmyplace: Dunkles Grün steht für hohen Zuzug

Abwanderung
Die stärkste Abwanderung erfolgt im selben Bezirk, der auch den stärksten Zuzug aufweist, nämlich der 10. Es folgen der 22., 21., 3. und 9.
Wenig Abwanderung findet im 1., 4., 6. und 7. Bezirk statt – da das Wohnungsangebot hier begrenzt ist, folgt daraus auch die niedrige Zuzug-Rate.

Grafik-Illustration: Stärkste Abwanderung in Bezirken in Wien

Daten von Checkmyplace: Dunkle Rottöne bedeuten hohe Abwanderung

Welche Bezirke wachsen. Welche schrumpfen.
Checkmyplace.com konnte weiterhin ermitteln, dass die Bewohnerzahl im 2., 15., 10. und 16. Bezirk am stärksten wächst (dunkelgrüne Bezirke auf dem Bild unten).
Am stärksten sinkt die Bewohnerzahl dagegen im 9., 23., 8. und 21. Bezirk (dunkelrote Bezirke).

Grafik-Illustration: Wachsende & schrumpfende Bezirke in Wien

Daten von Checkmyplace: Wachsende (grün) & schrumpfende (rot) Bezirke


 

Wien folgt mit ‚Grätzlifizierung‘ internationalen Vorbildern

 
Die Experten der Wiener Privatbank Immobilienmakler sehen in ihrem täglichen Geschäft eine steigende Nachfrage im günstigen bis mittleren Preissegment. Dazu Geschäftsführerin Elisabeth Rist: „Der Trend geht klar in Richtung kleinere, leistbare Wohnungen. Wir verzeichnen die meisten Anfragen bei gebrauchten Altbauwohnungen mit Sanierungsbedarf.“

Auffällig sei auch, dass sich das Zentrum immer mehr erweitere, so Rist: „Die hochpreisigen Innenstadtlagen haben den Ring hinter sich gelassen und reichen inzwischen bis in Gürtelnähe. Damit einher geht eine ‚Grätzlifizierung‘, wie wir sie aus Berlin oder London kennen. Es gibt nicht mehr nur ein Zentrum, wo alle sein wollen und hinströmen, sondern mehrere angesagte Szeneviertel, die an Bedeutung gewinnen und inzwischen deutlich über den Gürtel hinausreichen. Hippe Grätzeln in städtischen Lagen oder der ehemaligen Vorstadt mit guter Verkehrsanbindung und Infrastruktur entwickeln sich daher zunehmend als the place to be.“

 

Anlageempfehlungen der Wiener Privatbank

 
Die Ergebnisse des ersten Wohnimmobilien-Trendbarometers liefern laut Wiener Privatbank eine fundierte Basis für Investitionsentscheidungen. Dazu Vorstand Helmut Hardt: „Die demografischen Trends sind langfristig intakt, und Investitionen in Wiener Wohnimmobilien bleiben attraktiv. Aufgrund des Angebots-Nachfrage-Gaps in einzelnen Bezirken ist aber ein guter Marktzugang erfolgsentscheidend.″

Für Substanzinvestoren seien hochwertige Wohnungen in guten Lagen – im Neu- wie im Altbau – nach wie vor erste Wahl: „Hier empfehlen wir Top-Lagen der Bezirke 13, 18 und 19. Die Rendite ist mit 3,0 bis 3,5 Prozent im aktuellen Anlageumfeld unverändert attraktiv.“ Für Potenzialinvestoren, die Wert auf eine höhere Rendite legen, empfiehlt Hardt gebrauchte Wohnungen in interessanten Mikrolagen: „Insbesondere in einzelnen Grätzeln des 10., 16., 17. und 20. Bezirks orten wir gute Investitionsmöglichkeiten. Wichtig ist die optimale Vermietbarkeit der Wohnung, sie sollte daher nicht größer als 45 bis 75 m² sein. Hier kann man mit einer Rendite von 3,5 bis 4,0 Prozent rechnen.“


Autor: .


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Kategorie: Wohntrends Österreich