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Smart Heizen: Heizkörperthermostate im Vergleich

Beim Energiesparen ist das Thema Heizen immer ein großer Punkt. Logisch, überhitzte Räume gehen schnell ins Geld, frieren und damit Kosten senken ist ebenfalls keine schöne Alternative. (Wie du zuhause Geld sparst, gibt’s übrigens hier nachzulesen: 7 Ideen wie du laufende Kosten sparst)

Der Hype um das Internet der Dinge und Smart Living ist zumindest beim Heizen gerechtfertigt. Denn mittlerweile gibt es gute Lösungen auf unterschiedlichen Komplexitätsleveln, mit denen das Heizsystem zuhause leicht und flexibel an den individuellen Lebensrhythmus angepasst werden kann. Das Resultat bei richtiger Handhabung: eingesparte Heizkosten und ein Gewinn an Lebensqualität.
 

Moderne Heizkörperthermostate sorgen für wohliges Klima und sparen Geld

Am Bild zu sehen: eingesparte Heizkosten und ein Gewinn an Lebensqualität

Warum smart heizen?

 
Gut erklären kann man die Sinnhaftigkeit von smarten Heizsystem an zwei Beispielen:
1) Jemand will es im Winter immer schön warm haben. Er dreht die Heizung voll auf. Allerdings auch in Zeiträumen, in denen er gar nicht zuhause ist (sondern z.B. Arbeiten) oder das Heizen nicht unbedingt notwendig wäre (z.B. während der Nacht). Hier könnte er Heizaufwand und somit Geld sparen.

2) Jemand will Geld sparen. Also dreht er jeden Morgen, bevor er sein Zuhause in Richtung Arbeit verlässt, die Heizung runter. Die Wohnung kühlt aus. Wenn die Person nach Hause kommt, ist es ungemütlich kalt.

Das gilt besonders für schlecht gedämmte Gebäude, da sie schneller auskühlen – das heißt aber auch, dass sie sich langsamer erwärmen. Und somit auch, dass es hier besonders großes Potenzial zum Einsparen von Heizkosten gibt.

Die Lösung:
Mittels programmierbarer bzw. per Fernzugriff steuerbarer Thermostate lassen sich Heizungen leicht runter- und zeitgerecht wieder hochfahren, sodass weder gefroren werden muss noch unnötig geheizt wird.
 

Gemütlicher Ausblick aus beheizter Wohnung in Winter-Landschaft

Besonders im Winter beliebt: Heizen

Kann man wirklich Heizkosten senken?

 
Die Stiftung Warentest hat errechnet, dass man mit zeitweilig abgesenkter Raumtemperatur 5 bis 8 % der Energiekosten fürs Heizen einsparen kann – in einer Durchschnittswohnung, während eines 8-Stunden-Arbeitstags.

Diese Angabe variiert selbstverständlich mit der Effizienz der Gebäudedämmung als auch mit der Außentemperatur. Wie bereits weiter oben erwähnt: In schlecht gedämmten Häusern lassen sich die Heizkosten mit temporärem Absenken der Temperatur besonders gut senken. Bei Gebäuden mit Passivhausstandard ist ein wiederholtes Runterfahren der Heizung möglicherweise gar nicht notwendig.
 

Heizkörperthermostate im Test

 
Die Stiftung Warentest hat bei ihrem Vergleich die Heizkörperthermostate in drei verschiedene Kategorien unterteilt:

1) Thermostate mit Drehgriff

  • – Sind leicht zu montieren am Heizkörper
  • – Werden direkt am Heizkörper bedient
  • – Gut geeignet, wenn Bewohner viel zu Hause sind und die Thermostate gerne händisch anpassen
  • – Vorteil: günstig, klassische Bedienung
  • – Nachteil: nur manuell veränderbar, keine Programmierung oder Fernsteuerung

 
Testergebnis:
Folgende Modelle erhielten von der Stiftung Warentest eine gute Bewertung: Danfoss, Oventrop, Imi Heimeier
Preisbereich: 11 bis 18 Euro

2) Programmierbare Thermostate

  • – Mit Display für Programmierung
  • – Programmierung direkt am Gerät (oder per Smartphone, jedoch nur aus nächster Nähe)
  • – Leicht zu montieren
  • – Gut geeignet zum Temperatursenken während Abwesenheit bei fixen Tagesabläufe
  • – Vorteil: senkt Kosten und hebt Lebensqualität, gut programmierbar für fixe Abwesenheiten (z.B. Arbeit) und rechtzeitiges Anheben der Temperatur vor Rückkehr, günstig in Anschaffung
  • – Nachteil: komplexe Programmierungen meist nicht möglich, batteriebetrieben

 
Testergebnis:
Folgende Modelle erhielten von der Stiftung Warentest eine gute bis befriedigende Bewertung: eQ-3, Homexpert, Eurotronic
Preisbereich: 20 bis 29 Euro

3) Programmierbare Thermostate mit Fernzugriff

  • – Sind zuhause mit Router verbunden
  • – Können mittels App geregelt werden – auch unterwegs
  • – Handhabung ist einfacher als viele befürchten
  • – Gut geeignet für flexible Anpassungen
  • – Vorteil: perfektioniert die Nutzung der Heizung, da die Temperatur jederzeit – auch unterwegs – gesenkt oder angehoben werden kann
  • – Nachteil: kostet mehr in der Anschaffung, z.T. Anmeldung notwendig, einmalige Installation

 
Testergebnis:
Folgende Modelle erhielten von der Stiftung Warentest eine gute Bewertung: eQ-3 / Homematic, Danfoss, Eurotronic, Homexpert
Preisbereich: 50 bis 62 Euro

 


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Kategorie: Im Test: Alles rund ums Wohnen