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Mietervereinigung: Ergebnisse der AK-Studie sind keine Überraschung

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Utl.: Nur klar geregelte Zuschläge garantieren faire Mieten!

Wien (OTS) – Anlässlich der heutigen Pressekonferenz der AK Wien zum Thema Richtwertmietsystem erklärt Georg Niedermühlbichler, Präsident der Mietervereinigung Österreichs: „Die Studie der AK bestätigt in eindrucksvoller Weise die Lücken des Richtwertsystems. Wenn nahezu 100 % zu hohe Mieten verlangen und dieser Sachverhalt nur vor Gericht zu klären ist, so ist das ein massives Alarmsignal“. Niedermühlbichler bestärkt damit die Forderung der Arbeiterkammer nach einer Reform des Richtwertmietsystems.

Transparenz fehlt

Das Richtwertsystem ist nicht transparent genug und so werden nach wie vor Wohnungen zu überteuerten Preisen vermietet. Der Mieter selbst hat oft keine Ahnung für was er eigentlich den Mietpreis zahlt, die Gerichte sind überfordert. Die Mietervereinigung Österreichs fordert daher schon lange, dass Zu – und Abschläge klar vom Gesetzgeber geregelt werden müssen. Denn derzeit sind die Zuschläge weder der Art, noch der Höhe nach im Mietrechtsgesetz begrenzt. Auch muss der Vermieter diese nicht im Mietvertrag angeben, was in Folge die Überprüfung des Mietzinses zusätzlich erschwert. „Der Willkür der Vermieter bei der Verrechnung der Zuschläge sind bisher keine Grenzen gesetzt. Daher ist eine taxative Aufzählung der Zuschläge sowohl im Gesetz, als auch im Mietvertrag wichtig. Nur so kann eine tatsächliche Transparenz geschaffen werden „, erklärt Niedermühlbichler.

Ergebnisse der AK-Studie sind keine Überraschung

Bedenkt man, dass es in Österreich alleine 500.000 Altbaumietwohnungen gibt, deren Miete sich bei einer Neuvermietung an dem jetzigen Richtwertsystem orientiert, sind die Ergebnisse der AK- Studie alarmierend. Die Forderung der Arbeiterkammer an den Gesetzgeber das Richtwertmietsystem zu reformieren und im Zuge dessen klare gesetzliche Bestimmungen zu schaffen, wird seitens der Mietervereinigung unterstützt.

„Die Mietervereinigung wird jedenfalls weiterhin – gemeinsam mit der Arbeiterkammer – für ein faires und gerechtes Mietrecht kämpfen“, so Niedermühlbichler abschließend.

Rückfragehinweis:

Bakk. Julia Zdovc

Mietervereinigung Österreichs Landesorganisation Wien

Reichsratsstraße 15, 1010 Wien

Tel.: +43 1 40 185 12

E-Mail: j.zdovc@mvoe.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***

OTS0117 2011-02-17/11:23

Bildquellenangabe:Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de


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Kategorie: Allgemein