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Queere Immobilien- und Wohntrends in Österreich

In Wien leben bis zu 180.000 Menschen, die homo- oder transsexuell sind, das ist knapp jede und jeder Zehnte. Wir haben in unserer Umfrage „Der große Wohnreport Österreichs“ alle Österreicher befragt, wie sie leben und wie sie leben wollen. Und dann die aktuelle Wohnsituation und Immobilienträume der LGBT-Community mit denen der heterosexuellen Österreicher verglichen. Gleich vorweg: Es gibt viele Gemeinsamkeiten und ein paar interessante Unterschiede.

Paar trinkt Kaffee zusammen
 

Wozu dienen deine vier Wände?

 
Privatsphäre, Geborgenheit und Entspannung sind sowohl bei homo- als auch heterosexuellen Befragten die am häufigsten genannten Schlagworte, um die Bedeutung des eigenen Zuhauses zu definieren.

Die perfekte Immobilie sieht bei den beiden Gruppen allerdings unterschiedlich aus. Knapp die Hälfte der homosexuellen Befragten sieht ihr Traum-Zuhause in einer Wohnung, dicht gefolgt vom eigenen Haus. Unter den heterosexuellen Befragten ist die Wahl eindeutiger: Mit großem Abstand steht das eigene Haus an Platz eins der beliebtesten Immobilien.

Zudem ist ein Garten der häufigste Wunsch unter Heterosexuellen, Homosexuelle wollen dagegen häufiger eine Dachterrasse.
 

70 m2 und mehr

 
Wie sieht die aktuelle Wohnsituation aus? Bei der durchschnittlichen Größe der Immobilien gibt es Unterschiede. Die meisten Befragten der LGBT-Community geben an, auf 51 – 70 m2 zu wohnen. Die Tendenz ist hier allerdings steigend, ein Viertel der Gruppe sagt aus, bereits auf 71 – 90 m2 zu leben. Heterosexuelle Österreicher geben hingegen in den meisten Fällen an, nur die kleinste Kategorie an Wohnraum, also maximal 50 m2 zur Verfügung zu haben.
 

Geringere finanzielle Belastung für LGBT

 
27 Prozent und damit die Mehrheit der Befragten aus der LGBT-Community gibt monatlich zwischen 501 und 750 Euro fürs Wohnen aus. Die Mehrheit der heterosexuellen Befragten zahlt monatlich zwischen 301 und 500 Euro für Miete, Betriebskosten, Immobilien-Kreditrückzahlungen und Ähnliches. Beide Gruppen beschreiben diese Kosten am häufigsten als „mittelmäßige finanzielle Belastung“.

Der prägnante Unterschied: Heterosexuelle zahlen tendenziell weniger monatliche Kosten für das Wohnen als Homosexuelle, empfinden die Kosten jedoch ähnlich finanziell belastend. Knapp ein Drittel der heterosexuellen Befragten beschrieb die Wohnkosten sogar als „große bis sehr große Last“.
 

7 Jahre später: Ein Vergleich

 
Schon 2010 haben wir von FindMyHome.at in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Marketagent.com eine Befragung homo- und heterosexueller Männer durchgeführt. Die Ergebnisse: Schon damals war deutlich, dass schwule Männer mehr Budget in ihre Immobilie investieren, Einrichtungsgegenstände inbegriffen. Das war zum Teil auf das höhere zur Verfügung stehende Vermögen zurückzuführen.

Bei der aktuellen Umfrage ist zu beobachten, dass sich die Ergebnisse der homo- und heterosexuellen Gruppen in vielen Punkten immer stärker angleichen. Sei es die aktuelle Wohnsituation oder die Traumvorstellung des Zuhauses. Die Mitberücksichtigung von homosexuellen Frauen in der aktuellen Studie könnte dabei für dieses Ergebnis einen weiteren Faktor spielen.
 

Über FindMyHome.at

 
FindMyHome.at ist eine der Top Immobilien-Plattformen Österreichs und wurde 2001 von den erfahrenen Immobilienmaklern Bernd Gabel-Hlawa und Benedikt Gabriel gegründet. Ziel ist seit jeher durch stetige technische Innovationen, ein transparentes Bewertungssystem sowie jährliche Qualitätskontrollen und -auszeichnungen den Plattform-Nutzern eine kostenlose, einfache, userfreundliche und hochqualitative Immobiliensuche zu bieten.

Mit mehrfachen Auszeichnungen, u.a. dem IMMMO Award 2017 als eines der drei bestbewerteten Immobilien-Portale Österreichs, sowie mit einem sehr hohen Bekanntheitsgrad bei Anbietern wie Suchenden hat sich FindMyHome.at bereits als Innovator und als das Qualitäts-Immobilien-Portal unter Beweis gestellt.

 


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Kategorie: Wohntrends Österreich