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Vessyl: Trinken aus dem kleinen Wunderbecher

Wie viel ein Mensch am Tag trinken sollte, hängt z.B. vom Körpergewicht, dem Energieumsatz, der Außentemperatur ab. Zumindest 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag muss ein Erwachsener zu sich nehmen, 2,5 bis 3 Liter wären im Durchschnitt besser.
Wieso wir über den Flüssigkeitsbedarf reden?
Weil das eines der Themen ist, die das intelligente Trinkgefäß Vessyl tagtäglich für Sie optimiert. Doch fangen wir von vorne an.

Trink- und Analysegefäß?
Das Gerät, das wir Ihnen hier präsentieren, hätte man vor kurzem noch in die Kategorie „Utopie“ eingeordnet, ein Gadget aus einem Science Fiction Film. Sieben Jahre lang wurde Vessyl entwickelt – wenn man sich ansieht, was der Zauberbecher angeblich alles kann, ist das auch nicht verwunderlich.
Vessyl ist von außen stylisch anzusehen, doch seine wahre Magie liegt im Inneren. Das Trinkgefäß kann nämlich Getränke erkennen – sogar Getränkemarken. Diese zeigt er auf einem Display an, das in seine äußere Hülle eingearbeitet ist und mit einer bestimmten Handbewegung aktiviert wird.
Jetzt kann man natürlich sagen: Ich weiß sowieso, was ich einschenke, wozu brauche ich das? Die Getränke-Erkennung ist eine nette Spielerei und nur in Ausnahmesituationen wirklich nützlich – zum Beispiel wenn ein Restaurant Sie mit einem Billiggetränk statt dem Marken-Zuckerwasser abspeisen will.
Doch Vessyl bietet auch wirklich praktische Features: So kann es die Zusammensetzung des Getränks analysieren und die Daten sammeln, wie viel Zucker, Fett, Koffein, Proteine, Kalorien usw. Sie über den Tag zu sich nehmen. Das ist dann schon nützlicher: von der Reduktion des Koffeinkonsums über die Kalorienkontrolle bis hin zur ausreichenden Eiweißaufnahme fürs Muskelaufbau-Training.
Zusätzlich achtet das Gefäß auf die oben angesprochene Flüssigkeitszufuhr – und hilft laut Hersteller somit dabei, dass man die ideale Menge an Wasser zu sich nimmt.

Flüssig vernetzt
Damit Technikaficionados, die gerne alles vernetzen, das Optimum aus den von Vessyl gewonnenen Daten rausholen können, kann der kleine Wunderbecher mit iOS und Android verbunden werden. Er schließt sich auch mit diversen Activity Trackern kurz, damit der erhöhte Flüssigkeitsbedarf nach einer Sporteinheit berücksichtigt wird.
Daneben soll Vessyl auch die Anforderungen des Alltags gut bewältigen: mit einem Deckel, der komplett sicher Ausschütten vermeidet; einfach zu reinigender Glasbeschichtung; und einer unkomplizierten Funkladestation – denn ja, natürlich muss Vessyl nach 5 bis 7 Tagen Einsatz wieder aufgeladen werden.

Derweil kann Vessyl nur auf der Website des Herstellers aus den USA bestellt werden – zurzeit um 99 Dollar mit einer mehrmonatigen Wartezeit. Die erste Schiffslieferung nach Europa muss erst eintreffen. Dann wird man sehen, ob Vessyl zu einem Hype wird – wozu das Gefäß mit seinen Fähigkeiten durchaus das Potenzial hat – oder ob alles doch nicht so magisch genial funktioniert, wie vom Hersteller angekündigt.

Hier geht’s zum Hersteller
Hier geht’s zu einer lustigen Analyse des US-Komikers Stephen Colbert


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Kategorie: Das Zuhause von morgen