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Immobilien around the world – Teil 2

FindMyHome.at und die Immobilien-RedaktionEin Rundblick durch die weltweite Immobilienbranche: Erst A, dann B – Investoren fassen die weniger gefragten Standorte ins Auge. Wo kostet Handel am meisten? Der Hahn Retail Estate Report zeigt die teuersten Pflaster für Einzelhandel. Und: Luxusimmobilien steigen in Zeiten der Krise im Kurs.

Zweitklassig ist das neue erstklassig

Europaweit setzen Immo-Investoren laut dem „Hahn Retail Real Estate Report“ immer stärker auf sogenannte B-Städte. Bedeutet: nicht mehr nur die größten der Großstädte sind gefragt, auch weniger etablierte Städte, die auch eine gute Stellung im lokalen Wettbewerb versprechen, werden immer wichtiger. Gut siebzig Prozent aller Investitionen im Bereich Einzelhandelsimmobilien sind seit Anfang 2011 auf B-Standorte und Regional-Zentren entfallen – und laut CBRE muss die Qualität von B nicht zwangsweise schlechter sein als von A. Denn auch sie können in den wichtigsten Kriterien wie Planungsrecht, Mietermix und positive demografische Entwicklung punkten.

Und die teuersten Mieten für den Einzelhandel gehen an …

11 Jahre lang ungeschlagen, führt New York im Jahre 2012 nicht die Top 3 der Einzelhandelsmietpreise an. Laut „Main Streets across the world“, einer Studie von Cushman&Wakefield, thront diesmal Hongkong auf Platz 1 – und zwar mit einem Quadratmeter-Preis von 1.859 Euro. Damit überholt die Causeway Bay in der chinesischen Metropole Hongkong die Fifth Avenue um fast 100 Dollar pro Quadratmeter (1.767 Euro). Platz drei des Rankings hält momentan die Champs Elysees in Paris mit 798 Euro/qm, auf Platz 6 London mit der New Bond Street um 662 Euro/qm und neu in den Top Ten der Wiener Kohlmarkt mit 390 Eurp/qm.

China 2025

Laut einer aktuellen Studie von Frost and Sullivan wird China bis zum Jahr 2025 die größte Volkswirtschaft der Erde sein. Das begünstigt die rasche Urbanisierung, große Investitionen in die Infrastruktur sowie die größte Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Sieht man sich die Entwicklungen des Landes an, werden bis 2025 13 Megastädte, vier Megaregionen und sechs Megakorridore entstehen. Zusätzlich kann man davon ausgehen, dass Asien künftig als Finanzzentrum der Welt immer wichtiger werden wird. Und bereits 2020 könnten die Einzelhandelsumsätze von China die Bilanz des US-amerikanischen Marktes überholen.

Luxus floriert in der Krise

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit suchen viele einen sicheren Hafen für ihr Kapital. Laut „Prime Global Cities Index“ von Knight Frank sehen immer mehr Investoren erstklassige Luxusimmobilien als eben jenen sicheren Hafen – und sorgen damit für steigende Preise im Luxus-Segment. Die Top 3 der steigenden Preise lauten wie folgt: Hongkong (+53%), London (ca. 45%) und Peking (40%) sind die Spitzenreiter in Sachen Wertsteigerung.


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Kategorie: Allgemein