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Immobilien around the world – Teil 1

FindMyHome.at und die Immobilien-RedaktionEin Rundblick durch die weltweite Immobilienbranche: Spaniens Kreditausfälle klettern immer weiter – währenddessen parken andere ihren Ferrari direkt vor der Wohnung. Und zwar auch noch im 29. Stockwerk.

Spaniens Kreditausfälle auf neuem Höchststand

Wo in Spanien 2008, also noch vor der Krise, von einem faulen Kreditvolumen im Immobilienbereich von rund 10 Milliarden Euro die Rede war, belaufen sich die Zahlen geplatzter Finanzierungen inzwischen auf über 165 Milliarden Euro. Gleichzeitig sind die Immobilienpreise in einigen Gegenden Spaniens stark gesunken: Immobilien, die von Bankunternehmen gekauft und wieder veräußert wurden, sind im Vorjahr preislich um gut 65% gefallen. Währenddessen warten am Markt über eine Million neuer Immobilien auf potentielle Käufer, die jedoch Probleme haben, Finanzierungen zu erhalten. So die Zahlen der Ratingagentur Fitch, die auch für die Zukunft des spanischen Immobilienmarkts eher Verschlechterungen als Verbesserungen sieht.

Luxus floriert

Bei all den wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten wählen viele Investoren die wichtigen Großstädte als sicheren Hafen fürs Kapital: vor allem Gewerbeimmobilien und Core-Objekte stehen derzeit ganz hoch im Kurs – am liebsten in New York. Laut der Studie „Winning in Growth Cities“ des Beratungsunternehmens Cushmann & Wakefield belegt der Big Apple mit einem Investment-Volumen von 34,7 Milliarden Euro erneut Platz 1 der weltweiten Bestandsaufnahme. Gleich danach folgen London, Tokio und Paris, L.A., Hongkong, San Francisco und Washington D.C. Europa ist noch mit Stockholm, Berlin und Moskau unter den Top 25 vertreten.

Apropos Top

Wer beim Blick aus dem Fenster gerne die Dächer der Stadt UND das Emblem seines Wagens sieht, dem sei eine der Hochhauswohnungen in Singapur ans Herz gelegt. Der Bauträger Hamilton Scotts holt bei diesem preisgekrönten Hochhausprojekt die urbane Parkgarage aus ihrem unterirdischen Dasein und macht sie zum Teil der Architektur. Die sogenannte Skygarage hievt den Wagen per gläsernem Lift direkt vor die Wohneinheit – und zwar bis zum 29. Stockwerk. Eine Wohnung mit 2 Parkplätzen kostet dabei rund 8 Millionen Dollar, während das Penthouse mit 4 Stellplätzen auf stolze 24 Millionen Dollar kommt.

Investoren als Vermieter

Am anderen Ende der Einkommenspanne fehlt immer mehr Menschen das Geld für ein Eigenheim. In den USA haben sich die Investoren bereits auf die veränderte Marktsituation eingestellt: nachdem viele Amerikaner ihr Haus durch Zwangsversteigerungen verloren haben bzw. immer weniger das Geld für den Kauf des ersten eigenen Hauses bekommen, werden immer mehr Investoren zu Vermietern. „Als Folge der Immobilienkrise erwerben immer mehr Investoren Einfamilienhäuser und Wohnungen und vermieten sie“, so Rainer N. Filthaut, GF der IRC International Realty Corporation. Im Gesamten wurden ca. 30 Prozent aller verkauften Häuser durch Investoren erworben. Dort, wo die Versteigerungsrate noch höher liegt, wie in Las Vegas oder Phoenix, liegt demnach auch der Investorenanteil höher.

Pflegeimmobilien immer wichtiger

In Deutschland gelten derzeit rund 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig. Und laut Studie von Immotiss und CBRE werden Pflegeimmobilien angesichts der demografischen Entwicklung immer attraktiver für Investoren. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland Pflegeimmobilien im Wert von 400 Millionen Euro gehandelt – und bis zum Jahr 2030 sollen in der Bundesrepublik noch gut 380.000 Pflegeplätze dazu kommen.

 



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Kategorie: Allgemein