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Im Test: Der beste aktuelle Staubsauger

Schlauch von Staubsauger“Mehr Watt, mehr Leistung!“
So kann man die verbreitete Meinung über Staubsauger über viele Jahrzehnte zusammenfassen. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass dies nicht der Wahrheit entspricht: Viele Watt kosten viel Strom, kosten viel Geld, verschleudern Energie. Staubsauger mit einer geringeren Wattanzahl saugen nämlich auch nicht schlecht.

Deshalb hat die EU vor einigen Jahren die maximal zugelassene Anzahl an Watt für Staubsauger auf 1.600 herabgesetzt. Doch damit nicht genug: Ab September 2017 dürfen die Geräte sogar nur mehr maximal 900 Watt haben.

Werden diese Staubsauger wirklich nicht schlechter reinigen?
Genau das wollte die Stiftung Warentest herausfinden und hat diverse Modelle, die der 900-Watt-Bestimmung bereits jetzt entsprechen, auf ihre Leistung getestet.
Das Ergebnis: Die Sauger mit den kleinen, umweltfreundlichen Motoren reinigen sehr gut. Von 17 getesteten Geräten erhielten 7 eine zumindest gute Benotung.

Die besten Modelle
In der Klasse unter 900 Watt lieferten die besten Ergebnisse: der Siemens VSQ8SEN72C, der Kärcher VC 6 Premium, der Miele Complete C3 Ecoline Plus, der Philips FC9197/91 Performer Pro Eco, der Eio Pro Nature Eco+ und der Quigg Pro Nature Eco+. Diese Staubsauger mit auszuwechselndem Staubbeutel erhielten allesamt die Not Gut in verschiedenen Abstufungen. Ihre Preise variieren von 80 bis 250 Euro.
Von den Geräten mit Staubbox (ohne Beutel, wird entleert) erzielte der Bosch BGS6ALL eine gute Benotung.

Vorsicht vorm Energielabel!
Durch die EU-Verordnung wird nicht nur die Wattanzahl gesenkt – sämtliche Geräte müssen mit einem Energielabel versehen werden, das transparent diverse Werte anzeigt. Hier warnt die Stiftung Warentest jedoch vor allzu hohem Vertrauen:
– Die Energieeffizienz wird in den Klassen A bis G angegeben > dieser Wert ist verlässlich
– Die Reinigungswirkung wird ebenfalls mit A bis G angezeigt – diese Angabe ist nicht aussagekräftig. Die Tests hierfür werden zwar unter vorgeschriebenen Rahmenbedingungen durchgeführt, doch innerhalb dieser gibt es zu viel Spielraum, als dass die Resultate verlässlich wären. So wich die von der Stiftung Warentest nach einheitlichen Kriterien gemessene Reinigungswirkung in beide Richtungen von den Angaben am Label ab: Geräte mit schlechten Klassen reinigten zum Teil sehr gut, solche mit Top-Klassen dagegen weniger.
– Eine verlässliche Angabe ist dafür die der Staubemission > besonders für Allergiker wichtig!
– Die angegebene Lautstärke ist mit Vorsicht zu genießen, da sie auf Teppichen gemessen wird – auf harten Böden ist die Geräuschkulisse lauter. Generell sind Staubsauger mit niedriger Wattanzahl jedoch deutlich leiser.

Hinweis:
Die von der Stiftung Warentest geprüften Staubsauger fielen allesamt in die Energieklassen A oder B (also die besten Klassen). Der Unterschied zwischen A und B beträgt 6 Kilowattstunden – das sind eigentlich nur 1,70 Euro im Jahr und somit für einen einzelnen Haushalt nicht viel. In Summe für sämtliche Haushalte Europas ist der Mehrverbrauch an Strom bei der Klasse B allerdings gewaltig.


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Kategorie: Im Test: Alles rund ums Wohnen