So entsteht Ihre Monatsrate

Wie sich Ihre Monatsrate zusammensetzt

Welche Faktoren entscheiden über die Monatsrate, die Sie im Endeffekt für die nächsten Jahrzehnte für Ihren aufgenommenen Kredit zurückzahlen? Wir werfen für Sie einen Blick darauf:

Kreditsumme

Der wichtigste Faktor ist die Kreditsumme. Diese setzt sich wiederum aus dem Preis der Immobilie minus Ihrer Eigenmittel plus der Nebenkosten (mehr dazu hier: Alle Nebenkosten beim Immobilienkauf) zusammen.
Natürlich können auch zusätzliche Ausgaben wie Umbauarbeiten, eine neue Einrichtung etc. in den Kredit aufgenommen werden.
Ratsam ist auf jeden Fall, sich finanzielle Reserven für den Fall des Falles zu bewahren. Unerwartete Ausgaben sind im Laufe der Jahre leider immer zu erwarten.

Laufzeit

Nichts ist so maßgeblich entscheidend für die Höhe Ihrer monatlichen Rate wie die Laufzeit des Kredits. Es macht einen großen Unterschied, ob sie die Kreditsumme über 20 oder 40 Jahre zurückzahlen – logisch. Weitere Nebenkosten und Zinsen außer Acht lassend, würde für 20 Jahre die doppelte Rate anfallen.

Ganz so ist es zwar nicht, da sich für eine längere Laufzeit eben auch mehr Zinsen und Nebenkosten anhäufen, weshalb es prinzipiell gut ist, eine kürzere Laufzeit anzustreben. Setzen Sie sich dabei aber nicht mit einer zu hohen Monatsrate unnötig unter Druck für die nächsten Jahrzehnte.

Zinssatz

Der EURIBOR (Euro Interbank Offered Rate) ist der Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander kurzfristig Geld leihen. In vielen Fällen stellt er den Referenzzinssatz bei der Kreditvergabe dar.
Der EURIBOR wird täglich neu ermittelt, für Zeiträume von einer Woche bis zu 12 Monaten.

Die Höhe des EURIBORs ist also entscheidend für die Höhe der Zinsen, die Sie für Ihr geborgtes Geld zahlen müssen.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit eines fixen oder eines variablen Zinssatzes.
Ausführlicher erklärt wird das Thema in diesem Beitrag: Unterschied zwischen variablem und festem Zinssatz

In aller Kürze:
Beim variablen Zinssatz wird dieser am Ende des Quartals vom Bankinstitut angepasst, je nachdem, ob der EURIBOR steigt oder fällt. Das heißt, dass Sie im Laufe der Jahre gar nicht so wenig Geld mehr oder weniger zurückzahlen müssen – je nach Entwicklung der Zinsen. (Im Moment tendenziell eher mehr, da die Zinsen aktuell ohnehin sehr niedrig sind.) Bei einem fixen Zinssatz wird ein bestimmter Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum von der Bank garantiert. Der fixe Zinssatz ist höher als er variable Zinssatz – allerdings sind Sie abgesichert, sollte der EURIBOR irgendwann stark ansteigen.

Auch die Einschätzung des Bankinstituts Ihrer Bonität spielt eine wichtige Rolle: Je besser die Bonität, je geringer der Zinsaufschlag der Bank. Es ist daher hilfreich, wenn ein Experte Ihre Unterlagen für die Finanzierungsanfrage bei Bankinstituten aufbereitet (wie es unser Finanzierungspartner REALfinanz kostenlos für Sie macht), da die Anfrage über Ihre individuelle Bonitäts-Einstufung entscheidet.

Für den tatsächlichen Zinssatz, den Sie für Ihren Kredit bezahlen, sind also entscheidend:
  • aktueller EURIBOR
  • Modalität der Zinsgestaltung (variabel oder fix)
  • Bonitäts-Einstufung

Nebenkosten der Kontoführung

Das Konto, über das die Kreditrückzahlung abgewickelt wird, muss von Ihnen bezahlt werden. Kein großer Posten, aber im Laufe der Jahre können sich die Kosten auf mehrere Tausend Euro summieren. Hier genau auf die tatsächlichen Kosten zu schauen und im Bedarfsfall bei der Bank nach zu verhandeln, macht sich bezahlt.

Kosten für Zinsabsicherungs-Produkte

Zu diesem Punkt lassen Sie sich am besten von Experten beraten. Generell geht es hier darum, sich gegen das Risiko eines stark ansteigenden Zinssatzes abzusichern. Ein solcher kann über die Jahre zu erheblichen Mehrkosten führen.
Lesen Sie dazu auch den Beitrag Unterschied zwischen variablem und festem Zinssatz

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