5 häufige Fehler bei der Kreditaufnahme

5 Fehler, die Sie vor der Kreditaufnahme vermeiden müssen

Eine Immobilie zu kaufen, ist eine sehr wichtige Entscheidung, die genau durchdacht werden muss. Im Zentrum steht die Finanzierbarkeit Ihres Wohnwunsches. Sie sollten aber nicht nur checken, welche Finanzierung Ihnen von Seiten der Kreditgeber ermöglicht wird, sondern auch nachrechnen, wie Sie die Rückzahlung bewältigen werden.

Dabei gibt es Falltüren, die schon zu manchem Fehler geführt haben, der besser vermieden worden wäre – denn Fehler in der Finanzierungsplanung begleiten Sie die nächsten Jahrzehnte.

1. Fehler: Ungenau gerechnet, schlecht geplant

Er hört sich so einfach an, kann jedoch leicht schief gehen: der Kassasturz. Wenn Sie Ausgaben und Einnahmen gegenüber stellen und durchrechnen, wie Sie die monatlichen Kreditraten bewältigen werden, müssen Sie wirklich ganz genau sein!

Es zahlt sich nicht aus, eine Immobilie zu erwerben, die sich am Papier irgendwie ausgeht, und dafür die nächsten Jahrzehnte auf jeglichen finanziellen Spielraum verzichten zu müssen, der Bereiche wie Urlaub, Nachwuchs oder unerwartete Reparaturen abdeckt.

Lassen Sie unbedingt auch unregelmäßige Kosten in Ihre Kalkulation einfließen. Beobachten Sie genau, was Sie im Monat für Einkäufe, Benzin, öffentliche Verkehrsmittel etc. ausgeben. Und bedenken Sie auch, dass Sie in Ihrem neuen Zuhause vielleicht höhere Versicherungs- oder Energiekosten bezahlen müssen.

Rechnen Sie also akribisch nach und bewahren Sie sich finanzielle Flexibilität für die nächsten Jahrzehnte – unerwartete Kosten sind leider zu erwarten. Auch wenn Sie möglichst rasch schuldenfrei sein wollen: Wählen Sie die Rate lieber so, dass Sie Ihren Lebensstandard stressfrei halten können. Dann werden Sie auch richtig viel Freude mit Ihrer Immobilie haben.

2. Fehler: Nebenkosten werden unterschätzt

Vertragsgebühren, Provisionen und Steuern summieren sich zu einem beträchtlichen finanziellen Posten beim Immobilienerwerb. Das Motto „Diese Kosten sind dann auch schon egal“ ist jedenfalls nicht zutreffend. Es gilt die Faustregel: Ungefähr 10 % des Kaufpreises müssen als Nebenkosten hinzuaddiert werden.

Genauer aufgeschlüsselt:
  • Für einen Makler fallen im Durchschnitt 3 % Provision an
  • Notar und der Eintrag ins Grundbuch müssen zusammen mit 2 bis 3 % vom Kaufpreis veranschlagt werden
  • Die Grunderwerbsteuer beträgt 3,5 %
  • Die Eintragungsgebühr zum offiziellen Erwerb des Eigentums und des Baurechts macht 1,1 % aus

Achtung: Durch die Steuerreform ändern sich die Steuern beim Immobilienkauf 2016.
Neuigkeiten und weiterführende Informationen erhalten Sie in unserem Rechtsbereich

3. Fehler: Angebote nicht vergleichen

Wer für die Finanzierung zu seiner Hausbank geht und das erste Angebot annimmt, zahlt mit großer Sicherheit drauf. Sie können Ihren Berater noch so lange als netten Menschen kennen – bei Immobilien bzw. ihrer Finanzierung geht es um viel Geld, das ist das Tagesgeschäft von Banken und da verteilt niemand Geschenke. Nicht zu vergessen: Ein paar Zehntelprozent Unterschied bei den Konditionen machen gleich mehrere Tausend Euros aus, die Sie mehr oder weniger zurückzahlen müssen.

So gehen Sie am besten vor:
Entweder Sie gehen selbst von Bank zu Bank, lassen sich Angebote vorlegen und verhandeln mit den Banken um bestmögliche Konditionen.

Für die meisten Menschen wird die einfachere und effektivere Variante sein, zu einem ungebundenen Finanzierungsexperten zu gehen. Dessen Tagesgeschäft ist es, Angebote verschiedener Bankinstitute einzuholen und die beste Option für Sie zu finden. Als professioneller Großanbieter erhält er zudem bessere Konditionen als individuelle Ansucher. Außerdem weiß er, welche Faktoren ein Angebot günstiger ausfallen lassen – ein professioneller Antrag macht in den meisten Fällen schon einen Unterschied bei ihrer späteren Monatsrate aus.

Die Vorteile eines seriösen Finanzierungsexperten:
  • Sie sparen sich Zeit und mehrere Wege – Ihr Ansprechpartner erledigt das für Sie
  • Sie erhalten den vollen Marktüberblick
  • Ihr Finanzierungsexperte erhält als Großanbieter bessere Konditionen: somit ist Ihre Monatsrate niedriger
  • Er erstellt einen professionellen Antrag. Das ist sehr wichtig, da jeder Antrag in Österreich von den Instituten individuell geprüft wird
  • Sein einziges Ziel ist es, Ihre Finanzierung zu ermöglichen bzw. zu den besten Konditionen zu ermöglichen – erst dann verdient er etwas (nämlich anteilig an der Provision, die Banken ihren Mitarbeitern üblicherweise bezahlen)

4. Fehler: Keine Absicherung

Die Situation hat es schon oft gegeben: Es gibt in einer Familie einen Hauptverdiener, der den Kredit abbezahlt. Passiert diesem etwas, kommt zur Tragödie der Schock hinzu, dass der Kredit nicht mehr bedient werden kann.
Daher empfiehlt es sich in solchen Fällen, eine Risikolebensversicherung abzuschließen – so bleibt den Hinterbliebenen zumindest ein finanzielles Desaster erspart. Bei gewissen Berufen ist übrigens auch eine Vorkehrung gegen Berufsunfähigkeit ratsam.

5. Fehler: Keine Reserven haben

Wie bereits weiter oben erwähnt: Unerwartete Kosten sind leider immer zu erwarten. Das heißt, dass Sie nicht nur gut kalkulieren müssen (siehe 1. Punkt), sondern auch, dass Sie sich finanzielle Reserven bewahren sollten. Unvorhergesehene Reparaturen, besondere Ausgaben – mit Rücklagen sind Sie auf der sicheren Seite.

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