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Almhütten
Als Almhütten (oder auch „Alphütten“) bezeichnet man die Hütten der Wanderviehwirtschaft in den Alpen.

Der Ursprung

Almhütten sind die Wohn- und Stallungsgebäude, in denen die Viehhirten und die SennerInnen den Sommer über leben und das im Gebirge auf der Alm weidende Vieh betreuen. Je nach Region finden sich diese Hütten in Streulage, in kleinen Rotten oder als Almdorf.

Bei Almhütten mit Milchwirtschaft wird gelegentlich noch vor Ort die Milch zu Käse weiterverarbeitet - eine sogenannte Kasalm. Andernfalls wird die Milch mittels Seilbahn oder Pipelines ins Tal zur Weiterverarbeitung transportiert.

Heutzutage nimmt die Anzahl der im klassischen Sinne bewirtschafteten Almhütten immer mehr ab. Betriebswirtschaftlich lohnt sich die Arbeit im Gebirge kaum; körperliche Anstrengung und Einsamkeit erschweren die Suche nach geeigneten Arbeitskräften.

In der heutigen Zeit

Heute werden auf den meisten Almhütten Wanderer, Touristen und Skifahrer betreut. Auf Grund der touristischen Erschließung der Gebirgswelt in den letzten Jahren wurden die meisten Hütten zu Schutzhütten oder Skihütten.

Früher konnte man in den Hütten noch die selbst hergestellten Milchprodukte verkosten - heute werden einem deftige Speisen angeboten, die Ware kommt jedoch hauptsächlich aus dem Tal.
Nur noch selten - bei besonders hohem Gastaufkommen - wird auf die Inbetriebnahme der Almwirtschaft zurückgegriffen. Diese dient dann allerdings der Produktion und dem Vertrieb regionaler Lebensmittel.

Manche Almhütten fungieren heutzutage auch als Ferienhäuser. Das Angebot der Miet-Almhütten reicht vom „Original“ (ohne Strom, dafür mit Plumpsklo) bishin zur Luxus-Hütte mit jeglichem Komfort.




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