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Hotel Mama vs. Party WG
Zuhause bleiben und die Vorteile von „Hotel Mama“ genießen, oder doch den Schritt in die Selbstständigkeit wagen? Diese Frage stellen sich früher oder später alle Jugendlichen. Doch beide Möglichkeiten weisen ihre Vor-und Nachteile auf. Vor allem das WG -Leben hat seine Tücken. Ein kleiner Einblick mit Augenzwinkern in das WG-Leben folgt nun:


Es ist sicherlich nett, sich die verschmutzte Wäsche von Mami waschen zu lassen und das Essen von Papi, nachdem man nach einer langen Partynacht in seinem erst vor zwei Tagen frisch bezogenen Bett aufwacht. Doch wenn es um Sachen wie „Du-kriegst-dein-Leben-nicht-auf-die-Reihe-lern-mal-selbstständig-zu-werden“ geht, kennen die Menschen, die uns sonst am Nächsten standen, meist kein Erbarmen. Einzige, sogleich auch etwas unbequemere Lösung: Ausziehen.

Es gibt da beispielsweise die Möglichkeit der trauten Einsam- oder Zweisamkeit. Wem das nicht genug Action ist, der zieht gleich in eine WG mit mehreren Mitbewohnern. Als Besucher von Studentenwohnheimen und WG’s kann ich sagen, dass das Chaos an einem Sonntagmorgen nach dem Partymarathon perfekt ist. Verklebte Toiletten und diverse Sticker an den Wänden stehen an der Tagesordnung. Besteck oder Gläser desselben Modells können vergeblich gesucht werden. Das Platzproblem kann allerdings gelöst werden: mit einem Stockbett! Auch das Chaos kann beseitigt werden: ein Putzplan ist ein essentieller Bestandteil einer Wohngemeinschaft. Kompetenzen und Aufgaben müssen ja schließlich klar verteilt werden!

Man hat also die Wahl: Früher oder später der erbarmungslosen Bevormundung entkommen oder die Vor- und Nachteile von Hotel Mami genießen. Wäsche gewaschen bekommen vs. Wäsche-erst-einmal-suchen-dann-zerknittert-vorfinden-und-trotzdem-tragen. Lecker Schweinsbraten mit Kartoffel-knödel vs. Fertigmenü von Billa. Ewig ausschlafen und das Chaos hinterher beseitigen vs. vom Staubsaugerlärm geweckt werden und schiefe Blicke ernten.
Es bleibt wohl jedem selbst überlassen, welche Nachteile er sich eher zumutet.