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Mezquita de Cordoba
Die Mezquita de Córdoba ist ein Wahrzeichen der spanisch-muslimischen Architektur. Die Moschee von Cordoba, die heute eine Kathedrale ist, gehört wohl zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Spaniens.

Mit ihren ca. 23.000 m², ist sie die drittgrößte Moschee in Europa. Ab dar-Rahman I., der erste umayyadische Emir von Córdoba, leitete den Bau der Mezquita im Jahre 784 ein. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Bauwerk laufend vergrößert sowie verschönert. Die Säulen und ihre Kapitelle spiegeln alle griechisch-römischen, sowie ägyptischen als auch westgotischen Stile wieder.
Die beeindruckendsten Erkennungszeichen sind die prächtigen Bögen, die auf mehr als 1000 Säulen aus Jaspis, Onys, Granit und Marmor liegen. Diese Architektur mit hunderten von Doppelbögen schafft eine enorm dichte Raumimpression, trotz der christlichen Weihe zur Kathedrale. Für die gläubigen Muslime stellt dieses immer wiederkehrende Motiv die Unendlichkeit und Allgegenwart Allahs dar.
Die Moschee von Córdoba unterscheidet sich von allen anderen dadurch, dass sie nicht nach Mekka hin ausgerichtet ist, sondern nach den Moscheen von Damaskus. Desweiteren befindet sich die Mihrab, die islamische Gebetsnische in Moschen, die die Gebetsrichtung anzeigt, nicht im Zentrum des Gebäudes.
Die Mezquita ist ein absolutes Muss jedes Córdoba-Urlaubes.