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Maisonette- ein Snack oder doch eine Wohnung?
Eine Maisonette bzw. Maisonettenwohnung (frz. maison = Haus, -ette: Verkleinerungsform) ist eine zweigeschossige Wohnung mit eigener Treppe innerhalb der Wohnung. Sie wird in Mehrfamilienhäusern, Hochhäusern oder ungenutzten Industriegebäuden eingeplan


Normalerweise ist nur die untere Ebene mit dem Treppenraum eines Mehrfamiliengebäudes verbunden, die obere Ebene ist über die innenliegende Treppe verbunden. Die Maisonette-Wohnung kann sich in unteren und auch in oberen Geschossen eines Gebäudes befinden. Von einer Maisonette spricht man auch, wenn zu einer Wohnung im obersten Geschoss das Dachgeschoss als Wohnraum dazu genommen wird. Wenn sie im Mansarddach liegt, wird sie Mansardenwohnung genannt. Während in einem Wohngebäude mit mehreren Wohnungen an den Treppenraum hohe brandschutztechnische Forderungen (z. B. an die Wände und Türen) gestellt werden, kann die Maisonette-Treppe frei in der Wohnung stehen. Auch die Decken werden brandschutztechnisch anders gehandhabt als zwischen Wohnungen, da die Maisonette-Wohnung als eigener Brandabschnitt betrachtet wird. Der Vorteil einer Maisonette-Wohnung ist das Gefühl, in einem Haus mit mehreren Geschossen zu wohnen, während man sich in Wirklichkeit in einem Mehrfamilienhaus oder gar in einem großen Mietshaus befindet. Ein weiterer Pluspunkt der Maisonette-Wohnung ist, dass sich durch die verschiedenen Wohnebenen viele reizvolle Gestaltungsmöglichkeiten anbieten.