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"Mein liebstes Möbelstück"
„Der Hund liegt gerne darunter..“

Zuhause bei der Chefin von Radio Energy. Jeder kennt den Rundfunksender Energy 104.2. Einem Termin mit der Chefin sieht man also mit viel Respekt entgegen.
Es stellt sich aber heraus, dass man in eine sehr angenehme und gemütliche Atmosphäre kommt, man wird sehr herzlich empfangen und fühlt sich auf Anhieb wohl.
Im Vorzimmer erwartet einen ein überlebensgroßer Spiegel, die Wände strahlen in einem kräftigen Rotton. Etwas gewagt, denkt man auf den ersten Blick, doch man ist rasch überzeugt. Das Rot strahlt Behaglichkeit und Wärme aus. Geht man ein Stück weiter, wird dieser Eindruck noch durch einen Kamin verstärkt.

Doch uns interessiert am meisten ihr Lieblingsmöbelstück, das schön anzusehen und faszinierend zugleich ist. Ein Tisch aus indischen Fensterläden aus dem 18. Jahrhundert. Von der Hausherrin werden wir auch gleich aufgeklärt, was es damit auf sich hat: „Diese Fertigkeit war damals für Europäer besonders interessant. Reiche Franzosen zum Beispiel brachten Fensterläden aus Indien mit, um zu zeigen, dass sie es sich leisten konnten zu reisen. Aus indischen Fensterläden und anderen Dingen wurden Türen, Tische und anderes gefertigt.“ Es handelte sich also um eine Art Prestige-Symbol. Die Tischplatte gehörte ursprünglich nicht dazu, Aline Basel hat sie später selbst hinzugefügt. Und wie ist dieses besondere Stück in ihren Besitz gelangt? „Meine Eltern haben den Tisch vor ca. 20 Jahren in Paris bei einem Antiquitätenhändler erstanden. Ich hab ihn ihnen dann gestohlen!“, schmunzelt Aline Basel. „Sie wollen ihn immer zurück haben, aber er passt einfach besser in meine Wohnung!“ Wir möchten wissen, was nun das Besondere an diesem Möbelstück ist, abgesehen von seiner beeindruckenden Geschichte. Was macht den ideellen Wert für Frau Basel aus? „Ich bin in den letzten vier Jahren dreimal umgezogen. Dieser Tisch war beständig und hat mich jedes Mal begleitet.“ Dabei ist der Transport gar nicht so einfach: Der Tisch wiegt gesamt an die 60 Kilo. Wie schwierig die Beförderung ist, beweist eine kleine „Narbe“ am Fuß, welcher jetzt etwas lädiert ist. Wird der Tisch denn auch benutzt, oder dient er nur als Dekoration? Ist er zu schade für den Alltag oder bringt gerade so eine Rarität ein bisschen Glanz hinein? „Ja, er wird benutzt! Der Hund liegt gerne darunter und meine Tochter malt sehr gerne darauf.“ Es ist ja schließlich auch niemandem damit gedient, wenn der Tisch in einer Ecke verstaubt. Apropos: Wie wird der Tisch denn gepflegt? Benötigt er eine besondere Behandlung? „Nein, er ist sehr pflegeleicht. Einmal im Jahr wird er eingelassen. Ansonsten wird er normal abgestaubt – unter der Tischplatte braucht man dafür den Staubsauger.“ Alles in allem ein sehr praktisches Schmuckstück. Gut nachzuvollziehen also, dass Aline Basel, auf dem Foto gemeinsam mit ihrer vorhin erwähnten Tochter zu sehen, daran hängt. Ein Blick darauf versetzt einen ein wenig in die Vergangenheit zurück und zaubert einen Hauch von Geschichte und Ferne in das tägliche Leben.