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Ergonomie am Arbeitsplatz
Der Begriff Ergonomie setzt sich aus den griechischen Wörtern ergon (Arbeit, Werk) und nomos (Gesetz, Regel) zusammen. Es bedeutet die Anpassung der Arbeitsplätze an die menschlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten. Das Ziel der Ergonomie ist es, praktische und angenehm nutzbare Produkte herzustellen. Ergonomie am Arbeitsplatz steigert somit auch die Vitalität und die Produktivität.


Bei der ergonomischen Arbeitsgestaltung kommt es auf eine effiziente Arbeitsdurchführung an. Außerdem wird der Mensch vor gesundheitlichen Schäden durch die langfristige Ausübung einer Tätigkeit geschützt. Um Schäden wie Verspannungen, Sehstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen vorzubeugen, ist ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz wichtig. Um eine menschengerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes zu ermöglichen, müssen gewisse Grundregeln beachtet werden: Bildschirm - durch richtiges Aufstellen des Computerbildschirmes im Raum vermeidet man Reflexionen von Beleuchtungskörpern auf den Monitor und Beleuchtung durch Fenster. Der Blickwinkel sollte um ca. 30° aus der Waagrechten abgesenkt sein. Die Entfernung zum Bildschirm sollte zwischen 50 und 70 cm betragen. Um Augenschmerzen vorzubeugen sollte man jede Stunde eine Pause von 5 bis 10 Minuten machen um dem Austrocknen der Augen vorzubeugen. Außerdem sollte man mehr als 6 Arbeitsstunden am Bildschirm pro Tag vermeiden. Arbeitstische sind für gewöhnlich höhenverstellbar. Es ist sinnvoll, die Höhe des Tisches individuell anzupassen um eine ergonomische Sitzhaltung einnehmen zu können. Für den Fall, dass der Schreibtisch nicht in der Höhe einstellbar ist, kann man auch eine Fußstütze verwenden. Bürosessel: Sie sollten verschiedene Einstellmöglichkeiten haben, die die Bewegungsfreiheit nicht einschränken und dynamisches Sitzen ermöglichen. Die Wirbelsäule sollte so oft wie möglich durch die Rückenlehne abgestützt werden. Ob man richtig sitzt, lässt sich dadurch feststellen, dass die flache Hand zwischen Sitzfläche und Unterseite des Oberschenkels im Kniegelenksbereich passt. Armstützen sollten gepolstert und in ihrer Breite und Länge so geformt sein, dass man die Unterarme bequem auflegen kann. Ungünstige Sitzpositionen können zu Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, eingedrückten Bauchorganen, eingeklemmten Oberschenkeln als auch Druckstellen am Oberschenkel führen. Kommt es zu körperlichen Beschwerden, liegt das an der falschen Körperhaltung. Das richtige Sitzen wirkt der Ermüdung entgegen. Ober- und Unterschenkel sollten einen 90° Winkel bilden.Es ist gut zwischendurch aufzustehen. Zu den Alternativen zum Bürosessel zählen auf alle Fälle Gymnastikbälle, Kniestühle und Stehsitze, die das aktive Sitzen fördern. Man sollte versuchen, in der Arbeitsumgebung den Lärm zu minimieren. Außerdem sollten in Arbeitszimmern eine Durchschnittstemperatur von 22°C und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 55% liegen. Eine zu trockene Luft tut den Atemwegen und auch nicht den Augen nicht gut . Angenehme Farben und vor allem Pflanzen tragen zum Wohlbefinden des Computernutzers bei.