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Der Teppich
Teppiche sind aus vielen Wohnungen nicht mehr wegzudenken. Sie sind dekorative Elemente, schützen unsere Füße vor Kälte. Es gibt sie in verschiedensten Farben, Mustern und Formen. Der Teppich ist jedoch nicht nur ein einfaches Dekorationsstück. Es steckt eine spannende und sehr alte Geschichte dahinter.

Der bisher älteste Teppich wurde in einem Grab im Süden von Sibirien gefunden. Man geht davon aus, dass er 500 v. Chr. entstanden ist. Er enthält bereits einige Merkmale des bekannten Orientteppichs. Der Orientteppich wurde zum Bekleiden von Wänden, Fußböden und Pölster verwendet. Heutzutage werden hauptsächlich Teppiche für den Fußboden verwendet. Orientteppiche sind von Hand gefertigt. Die europäischen Teppiche werden hingegen auf Webstühlen hergestellt. Viele Nomadenstämme im Orient verwendeten den Teppich. Er war praktisch, weil man ihn aufrollen kann und dadurch auch leicht auf dem Kamel verstaut werden konnte. Diese Teppiche wurden geflochten. Jeder Stamm hatte seine eigenen Teppichmuster und –farben. Sie können also mit den europäischen Wappen verglichen werden. Von Nordafrika ausgehend kam er über Spanien nach Europa. Die Mauren brachten ca. 700 n.Chr. Kenntnisse des Teppichknüpfens mit. In Spanien und Frankreich haben sich dadurch Teppichindustrien entwickelt. Auch Großbritannien wurde zu einem wichtigen Teppichhersteller. Heute werden europäische Teppiche zumeist maschinell gefertigt. Es gibt verschiedene Arten, die nach Art der Herstellung oder der Art des Stoffes eingeteilt werden. Ein Teppich peppt Räume farblich auf und gibt ein gemütliches Flair ins Heim.