Immobilien vom erfahrenen Partner


Unser Makler des Monats
Mag. Gregor Schipper
Geschäftsführer
atHome
Immobilienvermittlungsgesellschaft m.b.H.

Gregor Schipper hat das Unternehmen vor zwei Jahren gegründet. Ursprünglich Teil eines Schweizer Franchise-Netzwerks, etabliert Schipper sein Unternehmen nun seit rund einem Jahr unter der Marke atHome erfolgreich auf dem Immobilienmarkt. Sein prestige-trächtigster Erfolg im letzten Jahr: als jüngstes Unternehmen gewann atHome den IMMY, den Qualitätspreis für Makler der Wiener Wirtschaftskammer. Mittlerweile ist das Unternehmen über die Grenzen Österreichs gewachsen und auch in Frankfurt / Main, in Bonn und in Köln erfolgreich tätig.

Zum Interview:

Bernd Hlawa: Herr Mag. Schipper worauf begründen Sie Ihren Erfolg?

Antwort G.Schipper: Die richtigen Mitarbeiter schaffen Vertrauen beim Kunden. Und Vertrauen ist die Basis jeder Immobilientransaktion. Vertrauen schaffe ich unter anderem durch Kompetenz und Sympathie. Kompetenz und Sympathie gepaart ausstrahlen können nur wenige. Deswegen zählt bei Mitarbeitern: Klasse statt Masse !

Bernd Hlawa: Unser Makler des Monats März 08 war Herr Dr. Jelitzka von JPI, einer seiner Leitsätze lautet "Wer nicht wirbt, der stirbt", wie sehen Sie das?

Antwort G.Schipper: Marktkommunikation ist essentiell, wenn ich etwas verkaufen will. Werbung ist ein ganz wesentlicher Teil dieser
Kommunikationsarbeit, aber Werbung allein reicht auch nicht. Sonst wären wir ja eine Werbeagentur und kein Maklerunternehmen.
Gemein formuliert könnte man sagen „Wer immer wirbt, dem glaubt man nicht, auch wenn er mal die Wahrheit spricht“.

Bernd Hlawa: Wieviel Prozent von Ihrem Umsatz geben Sie ~ für Werbung aus?

Antwort G. Schipper: Unser Werbebudget ist von Umsatz und Ertrag unabhängig und wird am Ende des Geschäftsjahres für das Nächste festgelegt und reserviert. Die Koppelung der Werbeausgaben an die Einnahmen ist gerade für kleinere Makler das Problem: bleibt der Umsatz im April weg, ist kein Geld für Werbung im Mai vorhanden. Doch gerade bei Werbung muss man quasi anti-zyklisch denken: weniger Umsatz – mehr Werbung !

Bernd Hlawa: Das Maklerhonorar wird immer kleiner, wie stehen Sie dazu, wird sich für Ihr Unternehmen etwas ändern?

Antwort G. Schipper: Wir hatten eigentlich vor, unser Service von der ausschließlichen Vermarktung von Eigentum auf die Vermarktung von Mietobjekte auszuweiten. Heute bin ich froh, dass wir das nicht getan haben.

Im Eigentumsbereich hat man die Provisions-Diskussion zwar auch, aber nicht in dieser Art. Der Verkäufer gibt uns einen Auftrag und den führen wir aus. Sind wir für ihn erfolgreich gibt es ein Honorar, sonst nicht. Natürlich sind 3,6 Prozent bei zB einem Haus um EUR 500.000 viel Geld. Aber EUR 500.000, die wir für den Abgeber erzielen, das ist wirklich Geld. Drei Prozent sind halt immer drei Prozent.

Bernd Hlawa: Ihre Meinung zu findmyhome.at

Antwort G. Schipper: Ein junges und dynamisches Team mit immer neuen und guten Ideen. Ich bin froh, einen solchen Medienpartner zu haben.

Bernd Hlawa: Zum Abschluss: Welche Tipps können Sie jungen Maklern geben, um in dieser schwierigen Branche erfolgreich zu sein.

Antwort G. Schipper: Wer sich als Junger einem Maklerunternehmen anschließt, sollte sehr darauf achten, wen er sich als Partner sucht. Wenn ich bei manchen Info-Veranstaltungen höre, dass gute Mitarbeiter bei einem normalen Wohn-Immobilienmaklers EUR 80.000 pro Monat und mehr verdient, dann erweckt das falsche Hoffnungen. Ein Kollege von mit sagt immer „zuerst dienen, dann verdienen“. Wer das nicht versteht, ist falsch in dieser Branche.

Bernd Hlawa: Ich danke für das kurze Interview und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Antwort G. Schipper: Danke für das Gespräch.