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Umfrage zum Thema Wohnen und Luxus

FindMyHome.at untersuchte in der letzten Umfrage zum Thema “Wohnen und Luxus” die Mindesterwartungen an eine Immobilie sowie die Wünsche der Befragten die über diese Mindeststandards hinausgehen.

Trend zu Eigentum in den bekannten bevorzugten Gegenden

Nach der bevorzugten Wohngegend befragt gaben 45% der Umfrageteilnehmer an lieber am Land leben zu wollen, die restlichen 55% bevorzugten die Stadt als Lebensmittelpunkt. Eine Immobilie in Wien würden sich 27% in den Bezirken Währing, Döbling und Hietzing wie auch Hernals, Ottakring und Penzing anschaffen, die nächst größere Mehrheit mit 17% stellten jene die sich eine Immobilie in den klassischen Innenstadtbezirken 1010 bis 1090 Wien wünschen würden.
Rund 70% der Umfrageteilnehmer gab an, Eigentümer einer Immobilie werden zu wollen, der Wunsch nach Haus oder Wohnung war mit 45% zu 55% eher ausgeglichen, nur 30% wollen Immobilien mieten.
Als Mindestgröße einer Immobilie, zeigt das Ergebnis der Umfrage, sind 80m² anzusehen, ganze 85 % der Befragten gaben an eine Immobilie über 80m² anschaffen zu wollen.

Ausstattungsmerkmale der Immobilie


Bei den Ausstattungsmerkmalen wurde Garten oder Terrasse eine hohe Wichtigkeit zugeordnet, 70 bis 80% der Befragten verliehen diesem Wunsch Ausdruck.
Weiters sollte die Wohnung zumindest einen zweiten Sanitärbereich aufweisen, immerhin 30 Prozent wünschen eine Sauna, ein Dampfbad oder dergleichen. Ein Wintergarten wird nicht unbedingt als anstrebenswerter Standard angesehen, dennoch befanden 26% diese Zusatzausstattung der Immobilie als erstrebenswerten Mehrwert.
Weiters lässt sich beobachten dass Sicherungsmaßnahmen wie Alarmanlagen oder Sicherheitstüren von immerhin 40% der Befragten als Mindeststandard bezeichnet wurden für welchen sie definitiv die Investitionssumme zu berappen willig sind. Den Nutzen einer Bioheizquelle betonten 33% der Befragten – durchwegs Personen die sich für Hauser im Eigentum interessieren - quer durch alle Altersstufen. Der Nutzen eher innovativer Haustechnik-Errungenschaften, wie zum Beispiel eine beheizte Garageneinfahrt, zentrale Bedienelemente, oder ein BUS System wird von immerhin 15 Prozent der Befragten als solcher erkannt.

Gefragt für welche Bereiche der neu zu adaptierenden Immobilie die befragten Personen spezialisierte Professionisten oder Berater beschäftigen würden, wurden eindeutig die Bereiche Küchenplanung und Nassraumkonzipierung sowie Haustechnik von der Mehrheit genannt, nur mehr unter 50% der Befragten würden die Beleuchtung und Lichtkonzept vom professionellen Berater erstellen lassen, oder sich hinsichtlich der Farbgestaltung beraten lassen. Ganze 15% gaben hingegen an für alle Bereiche einen Innenarchitekten zu Rate ziehen zu wollen.

Im Detail zur Küchenausstattung befragt lässt sich erkennen dass von überraschenden Mehrheiten eher luxuriöse Ausstattungselemente die nicht dem gewohnten klassischen Standard der Küche noch vor 10 Jahren entspricht gewählt wird und sich somit deutlich zeigt, dass die Küche als komfortabel, in Anlehnung an Standards einer Profi Küche ausgestatteter Wohn- Nutzraum empfunden werden will. Man wünscht durchdachte Einrichtungslösungen, eine Kochinsel oder einen Barbereich, ein großes Spülbecken, Kühl- Gefrierkombinationen mit Zusatzfunktionalitäten wie Eiswürfelherstellung, ein Abfallzerkleinerer im Abfluss oder hochwertige Küchengeräte wie Dampfgarer, Induktionsherd, oder das Revival des klassischen Gasherdes. Backofen und Dampfgarer sollen natürlich an promineter Stelle in Augenhöhe angebracht sein. Auch die klassische Fliese hat im Küchenbereich ausgedient, Stein, Glas oder Corian wird als Oberfläche der Vorzug gegeben.
Dieser Trend zeichnet sich auch im Badbereich ab – auch dort werden alternative Oberflächen immer öfter gewählt, ganze 60% gaben an eine andere Lösung zu wünschen.
Ein Waschtisch mit zwei Waschbecken kann mit einer Präferenz von etwa 80% beinahe schon als Standard angesehen werden. Weiters steht auf der Hitliste eine freistehende Wanne oder zumindest eine großzügige Eckwannenlösung ganz oben. Immer noch 30% würden eine Dampfdusche installieren lassen. Zusätzlich ergab sich folgender interessanter Aspekt – es scheint sich durchgesetzt zu haben dass ein Badezimmer eine gewisse Mindestgröße aufzuweisen hat, das wurde durch die aktive positive Bewertung von rund 50% der Befragten bestätigt.

Im Wohnraum wünschen 70 Prozent eine offene Feuerstelle oder einen Kamin, auch das variable Beleuchtungssystem wird im Wohnzimmer als notwendiger Standard angesehen. Im Bereich des Schlafraumes zeigt sich dass die Ansprüche an die Ausstattungsmerkmale besonders ausgeprägt sind, beispielsweise gaben 92% Prozent an in hochwertige Matratzen investieren zu wollen, ein Bett ohne Metallverbindungen wird von 50% der befragten gewünscht. Ganze 60% wünschen einen an den Schlafbereich angeschlossenen Sanitärbereich. Sechzig bis siebzig Prozent legen zudem wert auf einen betretbaren Kleiderschrank oder einen abgetrennten Ankleidebereich.
Auch die Tendenz einen Zugang vom Schlafraum zum Aussenbereich architektonisch zu berücksichtigen wird von 41% der Befragten goutiert.

Abschließend war für uns noch von Interesse welche Geldmittel die Befragten im Endeffekt bereit sind für Einrichtung und Ausstattung auszugeben.
Zwischen 10.000 und 30.000€ sind 70% der Befragten bereit auszugeben, 15% beschrieben Ihren Investitionsbereich zwischen 20.000 und 30.000€ und weitere 15% gaben an mehr als 50.000€ zu investieren bereit zu sein.